CDU, Grüne und FDP treiben die Kosten für das Wohnen weiter in die Höhe. Im Betriebsausschuss Stadtwerke haben sie die von den Stadtwerken für 2027 vorgeschlagenen kräftigen Gebührenerhöhungen für Wasser und Abwasser ohne inhaltliche Diskussion einfach durchgewunken. Danach steigt der Abwasserpreis steigt um 96 Cent von 2,76 Euro auf 3,72 Euro je Kubikmeter. Das ist eine Steigerung von rund 35 Prozent. Kräftig langten sie auch bei den Frischwassergebühren zu. Der Kubikmeterpreis steigt von 1,37 Euro auf 1,91 Euro. Das ist ein Plus von 40 Prozent. Der Grundpreis klettert von 11,09 Euro auf 17,21 Euro monatlich.

Wir befürchten, dass das erst der Anfang ist und in den nächsten Wochen viele weitere Kostensteigerungen auf uns zukommen. CDU, Grüne und FDP haben offensichtlich nicht die Absicht, die Berechnungen der Stadt zu prüfen und so die Gebühren und Steuersätze in Erftstadt im erträglichen Rahmen zu halten. Anders ist das Durchwinken der Gebührenerhöhungen ohne inhaltliche Diskussionen und Nachfragen zur Kalkulation nicht zu erklären. Dazu passt auch, dass sie den Antrag der SPD-Fraktion auf Vertagung rundweg ablehnten.

Hinweis: Von der Erhöhung der Frischwassergebühren sind die sechs Stadtteile Niederberg, Scheuren, Borr, Friesheim, Bliesheim und Erp nicht betroffen. Sie bekommen Wasser vom Verbandswasserwerk Euskirchen. Seit dem 1. Januar 2026 zahlen sie für den Kubikmeter Wasser 1,42 Euro. Der Grundpreis liegt bei 9,74 Euro im Monat.

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