„Das Angebot der Geske-Stiftung, die städtische Musikschule zu übernehmen, ist interessant. So lässt sich, die durch die Streichung diverser Stellen durch die Ratsmehrheit von CDU, Grüne und FDP in Schieflage geratene Schule wieder in ruhiges Fahrwasser geleiten“, erklären Marion Sand und Bernd Bohlen von Aufbruch`22. Die Stiftung, der das Musikschulgebäude gehört, habe – wie viele Menschen in Erftstadt – erkannt, dass die Ratsmehrheit in Erftstadt das städtische Vorzeigeprojekt auf Dauer nicht erhalten will und wird. „Wir werden daher das Angebot der Stiftung intensiv prüfen“, so die beiden Ratsmitglieder.

Mit dem Beschluss, Stellen nicht mehr besetzen zu wollen, haben CDU, Grüne, FDP und Freie Wähler, das Fundament der Musikschule zerstört. Wenn künftig verschiedene Orchesterinstrumente nicht mehr unterrichtet werden können, sind Musikschulorchester kurz- und mittelfristig nicht mehr lebensfähig. Für die Musikschule bedeutet dies langfristig das Aus. „Die Verantwortlichen der Geske-Stiftung sehen in ihrem Angebot eine Möglichkeit, die Schule zu erhalten“, so Sand und Bohlen. Sie wissen aber auch, dass sie zum Betrieb der Musikschule weiter städtische Zuschüsse von mehreren hunderttausend Euro brauchen. Nicht geklärt ist bisher, wie sich das städtische Personal der Musikschule entscheiden wird. Nicht alle werden bereit sein, ihr Arbeitsverhältnis bei der Stadt aufzugeben – mit der Folge, dass die Stadt für diese neue Beschäftigungen schaffen müsste.

Die Musikschule ist ein städtisches Kulturangebot, an dem wir zunächst grundsätzlich festhalten wollen. Wir sehen es als städtische Aufgabe an, dieses Angebot weiter zu unterbreiten und zu erhalten. Die Stadt darf sich dieser Aufgabe nicht so einfach entziehen. „Die Aufgabe der Musikschule als städtische Einrichtung ist eine Bankrotterklärung für die städtische Kulturpolitik“, stellen Marion Sand und Bernd Bohlen fest.

Pressemeldung 26. Mai 2025

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